Fertighaus oder Leichtstahlhaus? Was passt zu Ihnen?
Fertighaus und Leichtstahlhaus werden oft synonym verwendet, doch Tragwerk, Lebensdauer und Preis unterscheiden sich. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie und wie lange Sie das Gebäude nutzen werden.
Der Unterschied im Tragwerk
Bei klassischen Fertighäusern trägt überwiegend das Panelsystem; verzinkte Leichtstahlhäuser besitzen ein Skelett aus kaltgeformten Stahlprofilen. Das Stahlskelett erlaubt mehrgeschossige Grundrisse, größere Spannweiten und schwerere Dach- und Fassadenbekleidungen deutlich leichter.
Lebensdauer und Beständigkeit
Verzinkte Stahlkonstruktionen haben eine Lebensdauer von über 50 Jahren und sind korrosionsgeschützt. Auch ein hochwertig gefertigtes Fertighaus dient bei richtiger Pflege viele Jahre; für dauerhafte Familienhäuser, Villen und Gewerbebauten bietet das Stahlskelett jedoch die sicherere Langfristigkeit.
Erdbebenperformance
Beide Systeme sind leichter als Stahlbeton, was die Erdbebenlast reduziert. Das Leichtstahlskelett ist mit seinen Schraubverbindungen und seinem duktilen Verhalten das für die Ingenieursauslegung am besten geeignete System — in Erdbebengebieten empfehlen wir Leichtstahl.
Kosten und Bauzeit
Der klassische Fertigbau punktet bei der Anfangsinvestition und ist am schnellsten lieferbar; ideal für Baustellengebäude, Verkaufsbüros und temporäre Nutzung. Leichtstahl bietet bei etwas höheren Quadratmeterkosten deutlich längere Lebensdauer und höheren Komfort.
Was sollten Sie wählen?
Planen Sie ein dauerhaftes Zuhause, eine Villa oder eine Mietinvestition, wählen Sie ein Leichtstahlhaus; suchen Sie eine schnelle, wirtschaftliche und bei Bedarf versetzbare Lösung, ist ein Fertigbau die richtige Wahl. Bei Unentschlossenheit erstellen wir in der Besichtigungsphase ein projektspezifisches Vergleichsangebot beider Systeme.